Die Amla Beere aus dem indischen Hochland ist eine Lebenskraft spendende Frucht.
Die Amalaki enthält 5 Geschmacksrichtungen, die von sauer, bitter und süß, über scharf bis adstringierend reichen. Vor allem aber ist sie enorm reichhaltig an hitzebeständigem Vitamin C. Darüber hinaus enthält Amalaki Carotin, Nikotinsäure, Riboflavin, D – Glukose, D – Fructose und Myo Inositol, das speziell in der Gruppe der B – Vitamine enthalten ist.
Hinweis: Ein Mangel von diesen Inhaltsstoffen kann beim Menschen nicht nur zu Haarausfall und Hautentzündungen führen, sondern es können Nervenfunktionsstörungen auftreten und im schlimmsten Fall einen Wachstumsstillstand auslösen.
Der Ayurveda wendet die Beere bei Diabetes, Husten, Asthma, Bronchitis und Kopfschmerzen, bei Verdauungsstörungen, Blähungen, Probleme und Übersäuerung des Magens an. Des Weiteren kommt Amla zur Anwendung bei Hauterkrankungen, Aussatz, Anämie, Leberleiden und Gelbsucht. Das sind nur einige wenige Erkrankungen, die mit der Frucht behandelt werden.
Die Frucht fördert nicht nur die Assimilation der Nahrung, sondern reguliert gleichzeitig den Verdauungsapparat.
Amla unterstützt die normale Funktion der Leber und wirkt blutreinigend bei Toxinen und schädlichem Cholesterin. Die Bildung von roten Butkörperchen wird angeregt.
Amla trägt zur Stärkung vom Immunsystem bei und verleiht schöne Haut und gesunde Haare. Zudem werden Muskeltonus und Zellgeneration verbessert. Die Frucht selber schmeckt im höchsten Grad sauer, was auf den hohen Gehalt von Vitamin C zurückzuführen ist. Mit rund 3.000 Milligramm pro Frucht (ca. 720 mg Vitamin C pro 100 Gramm), weist sie den höchsten Gehalt an Vitamin C auf.
Das natürliche Vitamin C der Frucht ist dem synthetisch hergestelltem Vitamin natürlich weit überlegen, denn das Vitamin kann nicht nur besser vom Körper aufgenommen werden, es bleibt auch bei der Verarbeitung, von zum Beispiel Pulver, vollkommen stabil.
Amla hilft dem Organismus, sich besser an Stresssituationen anzupassen. Präparate, die die Beeren enthalten, normalisieren die Körperfunktionen, wirken ausgleichend auf das endokrine System (Hormone), stärken das Immunsystem und haben einen positiven Effekt bei Stress – induzierten Krankheiten.
Diejenigen, die regelmäßig Amla verzehren, können verhindern, dass alle Arten von Bakterien, Pilzen und Viren, das körpereigene Abwehrsystem angreifen.
Hautkrankheiten können ebenso behandelt werden, denn Amalaki hat kühlende Eigenschaften, sie ist nahezu ideal gegen Akne einzusetzen, zusätzlich tritt ein hautstraffender Effekt ein und der Prozess von auftretenden Linien und Falten wird verlangsamt. Da die Früchte antioxidative Eigenschaften besitzen, tragen sie zur Verlangsamung von Alterungsprozessen bei, stärken das Herz, die Lunge und das Gehirn und schützen zusätzlich noch vor freien Radikalen.
Diese Frucht ist ein Muss auf dem Speiseplan.
Sonja Zakrzewski, Ayurveda Therapeutin, Neuss. www.vita-vitalis.com

Der böse Schmerz im Nacken

Wir sitzen täglich durchschnittlich 7 Stunden, jeder Dritte sogar über neun Stunden. Dabei ist Sitzen für den Menschen eine unnatürliche Haltung, die zu Verspannungen und Fehlhaltungen führt. Vor allem die Muskulatur im Nacken und um die Lendenwirbelsäule sind davon betroffen. Die Verspannungen führen zu Schmerzen, oft werden dagegen Schmerzmittel genommen, die Nebenwirkungen haben. Der Kreislauf beginnt. Schmerzen, Tabletten, Magenprobleme oder Kopfschmerzen etc.

Dabei gibt es einfache, aber effektive Lösungen: Wärme und Bewegung. 

Wärme und Bewegung: Synergieeffekte nutzen

Während Wärme für eine sofortige Linderung von Schmerzen sorgt, ist Bewegung ein langfristiger Beitrag zur Vorbeugung neuer Verspannungen. Im Idealfall kommen daher beide Komponenten zum Einsatz, um Rückenschmerzen dauerhaft entgegen zu wirken.
Durch gezielte Übungen zur Kräftigung des Rückens werden Muskeln aufgebaut. Die Wirbelsäule wird durch die Muskulatur gestützt und stabilisiert und die Gelenke werden entlastet.
Die positiven Auswirkungen von Bewegungstherapie können durch die Wärmeanwendungen noch gesteigert werden.

Richtiges Atmen hilft und die Pranayama Atmung

Nicht zu vergessen sind Atemübungen und vor allem richtiges atmen. Immer wieder erlebe ich in meiner Praxis (www.vita-vitalis.com), dass einfach zu flach und falsch geatmet wird. Wie wir atmen, hat nämlich nicht nur körperliche Auswirkungen, sondern beeinflusst auch unsere Psyche massiv. Durch Stress, Verspannungen und schlechte Körperhaltung atmen aber viele Menschen zu flach. Ihr System erhält so zu wenig Sauerstoff – eine der Folgen ist schnelle Ermüdung und damit einhergehende Erschöpfung.

Beachten Sie, beim Einatmen wölbt sich der Bauch nach vorne – beim ausatmen fällt der Bauch von selber zurück.

Wenn Sie zwischendurch tiefer einatmen als normal und das ganz bewusst, dann helfen Sie Ihrem Körper indem Sie ihm Sauerstoff zuführen. Aber bitte nicht verkrampft und mit hochgezogenen Schultern.

Die Pranayamaatmung wird im Yoga und Ayurveda gelehrt und bringt nach deren Auffassung nicht nur Sauerstoff, sondern auch Energie in Körper und Geist.

Ausgangslage: Setze Dich gerade hin, Augen geschlossen…

Hebe die rechte Hand. Schließe mit dem rechten Daumen das rechte Nasenloch. Atme durch das linke Nasenloch 4 Sekunden lang ein. Dabei geht der Bauch nach vorne. Fülle die Lungen zu etwa 3/4.

Schließe beide Nasenlöcher mit Daumen und Ringfinger und halte die Luft 4 Sekunden lang an.

Öffne das rechte Nasenloch und atme durch das rechte Nasenloch 8 Sekunden lang aus. Leere die Lungen dabei (fast) vollständig

Halte das linke Nasenloch geschlossen und atme durch das rechte Nasenloch 4 Sekunden lang ein.

Schließe beide Nasenlöcher und halte die Luft 4 Sekunden lang an

Öffne das linke Nasenloch und atme 8 Sekunden lang durch das linke Nasenloch aus.

Beginne wieder von vorne…

Brauchst du dabei Hilfe? Dann komm zu den monatlichen Workshops im VitalCenter Neuss. Tel. 01573/680 9700

Wenn der Bärlauch da ist, riecht es wunderbar nach Frühling. Die zarten grünen Bärlauchblätter sind nicht nur ein kulinarisches, sondern auch ein gesundheitliches Highlight! So wirkt der wilde Knoblauch entgiftend und hilft überdies dabei, den Blutdruck und den Cholesterinspiegel zu senken. Sogar eine bestehende Arterienverkalkung soll er bekämpfen und zusätzlich vor Bakterien und Pilzen schützen. Neben reichlich Vitalstoffen findet sich im Bärlauch zudem der Wirkstoff Alliin, ein natürliches Antibiotikum mit vielfältiger Heilwirkung.

Im Frühling ist der Bärlauch – auch wilder Knoblauch genannt – von etwa Anfang März bis Mai zu finden. Zuerst recken sich seine seidigen grünen Blätter aus dem Waldboden empor, danach entwickeln sich die weissen doldigen Blüten.

Was man nicht vermuten würde: Bärlauch ist sehr reich an Vitamin C. In 100 Gramm Bärlauch finden sich satte 150 mg Vitamin C. Dies entspricht 150 Prozent des offiziell angegebenen Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Vitamin C. Um die selbe Menge Vitamin C mit dem Genuss von Orangen, die gemeinhin als Spitzenreiter in Sachen Vitamin C gelten, zu erreichen, müsste man zweieinhalb Früchte bzw. 300 g davon essen!

Vitamin C wiederum ist ein wahres Supervitamin: Es wirkt immunstärkend, entgiftend, antibakteriell, antiviral, antioxidativ, antitumoral und noch vieles mehr. Es unterstützt das Immunsystem bei der Arbeit und bietet so vielfachen Schutz vor zahlreichen Krankheiten.

Zudem fungiert Vitamin C als starkes Antioxidans. Es fängt freie Radikale ab, die unsere Zellen schädigen und so für unterschiedliche Krankheiten wie Krebs, Schlaganfall oder Demenz aber auch vorzeitiges Altern verantwortlich sind, und macht sie unschädlich.

Aber auch für ein gesundes Körpergewicht ist Vitamin C wichtig: So fanden Forscher heraus, dass Menschen mit einer niedrigeren Konzentration von Vitamin C im Blut um 30 Prozent weniger Fett verbrannten als Probanden mit einem höheren Vitamin-C-Spiegel.

Wenn Sie also Gewicht verlieren oder ein gesundes Körpergewicht halten wollen, können Lebensmittel mit einem hohem Vitamin-C-Gehalt – wie etwa Bärlauch – Sie bestens dabei unterstützen.

Sobald man den Bärlauch pflückt oder in der Küche schneidet, werden in der Pflanze Zellen zerstört. Auf diese Weise kommt das schwefelhaltige Alliin in Kontakt mit dem ebenfalls im Bärlauch enthaltenen Enzym Allinase. Dieses wandelt das Alliin in Allicin um. Erst dieses Allicin ist nun für den typischen Bärlauch- bzw. Knoblauchduft verantwortlich.

Allicin ist vor allem für seine keimtötende und antibakterielle Wirkung bekannt. Es gilt als natürliches Antibiotikum und wirkt gegen ein breites Spektrum an Krankheitserregern wie etwa Bakterien und Pilze. Darüber hinaus reguliert es zu hohe Cholesterinwerte und ist ein bewährtes Mittel gegen Arteriosklerose, weshalb es Herzinfarkte und Schlaganfälle vorzubeugen hilft. Aber auch gegen verschiedene Krebszellen ist Allicin wirksam.

Besonders in der Zeit vor der Blüte ist der Schwefelgehalt im Bärlauch am höchsten. Darum sollten Sie Bärlauch am besten sammeln, bevor er aufblüht, obwohl er natürlich auch während der Blütezeit immer noch eine Vielzahl an gesunden Schwefelverbindungen enthält.

Was unsere Vorfahren schon seit Jahrtausenden wissen, erfährt nun auch Bestätigung durch die moderne Wissenschaft: Bärlauch ist eine starke Heilpflanze und wirkt laut wissenschaftlicher Studien gegen so unterschiedliche Dinge wie Darmkrebs, Arteriosklerose, hohen Cholesterinspiegel und hohe Blutdruckwerte. Allerdings ist das wissenschaftliche Interesse an der Wirkungsweise von Bärlauch noch relativ jung. Erst seit etwa 20 Jahren werden Studien mit Bärlauch durchgeführt, darunter etliche, die sich der Anti-Krebs-Wirkung des Bärlauchs widmen.

Bärlauchpesto

Zutaten:

Zubereitung:

Bärlauch waschen und mit einer Küchenrolle trockentupfen. Alle Zutaten – ausser dem Bärlauch – in einer Küchenmaschine 1 Minute kräftig mixen. Dann den Bärlauch dazugeben, nochmals kurz mixen und anschliessend salzen – schon ist das Pesto fertig. Das Bärlauchpesto schmeckt hervorragend zu Pasta, aber auch als Brotaufstrich.

Kühl und dunkel gelagert ist das Pesto etwa 2 Monate haltbar. Will man die Haltbarkeit verlängern, muss man das Pesto noch zusätzlich mit einer Schicht Olivenöl (0,5 cm) bedecken, sodass keine Pflanzenteile mehr herausragen. Damit ist das Pesto bei kühler und dunkler Lagerung sogar ein Jahr haltbar.