Unangenehme und negative Vorfälle oder Situationen rauben uns die Ruhe und oft auch den wohlverdienten harmonischen Feierabend. Manchmal sogar den Schlaf. Wie Sie trotzdem all das Negative hinter sich lassen und den Abend genießen können, dazu gibt es hier einige Tipps.

  1. Richten Sie einen Platz für negative Emotionen ein

Suchen Sie sich einen Platz auf Ihrem Nachhauseweg. Das sollte einer sein, an dem Sie immer vorbeikommen. Das kann ein Baum, eine Straßenlaterne, ein Platz in der Garage oder was auch immer sein. Das ist in Zukunft Ihr „emotionaler Müllplatz“.

Dort können Sie auch Ihrem angestauten Ärger und Frust Luft machen: Schimpfen und fluchen Sie, und wenn es nur leise ist, egal! Das kann ungemein befreiend sein und Stress abbauen.

Wenn Sie nun an diesem Platz vorbeikommen, werfen Sie ganz bewusst in Gedanken den Tagesballast ab – all die negativen Gedanken und Emotionen, den Stress, den Ärger. Machen Sie sich das zum Ritual für einen schlechten Tag.

Unter der Dusche geht das natürlich auch, mit dem Wasser, das über den Kopf und Körper nach unten abläuft streifen Sie bewußt mit den Händen oder geistig nach unten alles ab und lassen es in die Kanalisation fließen.

  1. Auspowern

Finden Sie eine Möglichkeit, um sich richtig auszupowern. Das gelingt am besten mit Bewegung. Liegestützen, Tanzen, Laufen, Boxen, Schreien, Singen – all das wird Sie wieder „runterbringen“ und Ihren Kopf frei machen.

  1. Fünf Minuten Stille

Gönnen Sie sich danach mindestens fünf Minuten vollkommene Ruhe. Ziehen Sie sich an einen stillen Ort zurück, wo Sie ungestört sind – weder andere Personen noch ein Handyklingeln, Fernseher oder Radio. Fünf Minuten absolute Stille, und Ihre Gedanken kommen wieder zur Ruhe.

Machen Sie es sich bequem und spüren Sie die wohlige Wärme und das angenehme Schweregefühl, das sich nach dem Auspowern im Körper ausbreitet.

  1. Gönnen Sie sich etwas Gutes

Tun Sie sich etwas Gutes. Gönnen Sie sich etwas Schönes, etwas, das Ihnen Freude bereitet und zur Behaglichkeit beiträgt. Das bringt Sie auf andere Gedanken und verdrängt die negativen. Sie sollten aber nicht shoppen gehen, diese Frustkäufe bereut man schnell. Und lächeln Sie. Ziehen Sie die Mundwinkel nach oben J und lächeln Sie sich an !  – Wirkt Wunder.

  1. Zeit für ein Wohlfühl-Gespräch nehmen

Ein angenehmes Gespräch zum Tagesausklang kann wesentlich dazu beitragen, Abstand von den weniger erfreulichen Ereignissen des Tages zu gewinnen und die Stimmung wieder zu heben.

Suchen Sie deshalb das Gespräch mit einem geliebten Menschen – mit dem Partner bzw. der Partnerin, einer Freundin oder einem anderen Menschen, den Sie wertschätzen.

Oder Sie rufen jemanden an. Sie kennen sicher auch Menschen, denen es immer wieder gelingt, Sie aufzubauen, wenn es mal nicht so läuft. Wer fällt Ihnen jetzt spontan ein?

  1. Der positive Tagesrückblick

Negative Erlebnisse haben in der Regel auch etwas Lehrreiches an sich, können sogar eine wertvolle Erfahrung sein, denn wie es so treffend heißt:

„War der Tag nicht dein Freund, so war er dein Lehrer!“

Auch wenn der Tag unangenehm verlaufen ist, es gibt immer etwas Positives: kleine Freuden, das ein oder andere Erfolgserlebnis – etwas findet sich immer.